René Hennenberg
und das Team vom Malerwerk Würzburg

Mein Name steht über der Tür, die Arbeit machen wir zu fünft. Ich bin René Hennenberg, seit 2013 Inhaber von Malerwerk Würzburg – heute mit drei Kollegen auf der Baustelle, zwei im Büro und einem Azubi, der gerade dazukommt. Wer bei uns anruft oder schreibt, bekommt trotzdem mich ans Ohr, von der ersten Idee bis zum letzten Pinselstrich.

Vom Bauhelfer zum eigenen Betrieb

Zum Malerhandwerk bin ich nicht über eine Familientradition gekommen, sondern über einen Umweg. Nach der Bundeswehr wollte ich Kfz-Mechatroniker werden, eine Lehrstelle habe ich damals nicht bekommen. Also habe ich auf einer Baustelle als Helfer angefangen – und ziemlich schnell gemerkt, dass mir genau diese Arbeit liegt. Meine Ausbildung zum Maler und Lackierer habe ich in Altfeld bei Marktheidenfeld gemacht, in einem Betrieb, in dem Fliesenleger, Sanitärinstallateure, Zimmerer und Schreiner Tür an Tür arbeiteten.

Schon im dritten Lehrjahr durfte ich erste Bauleitung übernehmen, nach der Ausbildung eine eigene Sparte mit Komplettsanierungen – unter anderem bei einem größeren Fitnessstudio-Projekt in Dreieich, wo ich mehrere Gewerke koordiniert habe. Den Anstoß zur Selbstständigkeit gab mir am Ende ein einziger Satz: Ein Geschäftsführer, mit dem ich damals viel zu tun hatte, sagte mir beiläufig, ich solle mich melden, wenn ich mal einen Job suche. Der Gedanke ließ mich nicht mehr los. 2013 habe ich Malerwerk Würzburg gegründet.

Was ich mitbringe, ist vor allem eines: zwanzig Jahre Praxis auf echten Baustellen. Eingetragen bin ich in der Handwerksrolle der Handwerkskammer für Unterfranken, 2016 habe ich in der Abendschule zusätzlich meine kaufmännische und ausbildungspädagogische Qualifikation nachgeholt. Dazu kommen mehrere Jahre Erfahrung mit Projekten im Denkmalschutz, und seit acht Jahren arbeiten wir komplett papierlos – von der Rechnung bis zur Archivierung.

Fünf Leute, eine Handschrift

Heute sind wir zu fünft: drei Kollegen auf der Baustelle, zwei im Büro, und mit unserem Azubi wächst das Team weiter. Rund 300 Anfragen erreichen uns im Jahr, etwa 200 davon dürfen wir tatsächlich als Kunden begleiten – vom ausgebesserten Rollladenkasten bis zur kompletten Haussanierung. Mein Schwerpunkt liegt in der Sanierung und Renovierung, und gerade bei Farbkonzepten höre ich von Kunden öfter, dass genau das ihre Erwartungen übertroffen hat. Trotz des gewachsenen Teams bleibe ich Ihr fester Ansprechpartner, von der ersten Beratung bis zur letzten Ecke – das war mir von Anfang an wichtig.

Verändert hat sich seit der Gründung einiges, an mir, am Betrieb und an der ganzen Branche. Die Ansprüche an Oberflächen sind spürbar gewachsen, das ist für mein Team und mich jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung. In den ersten Jahren habe ich fast jede wache Minute in die Baustelle gesteckt: 12-Stunden-Tage, Kundentermine am Samstag, Angebote am Sonntagabend. Mit mittlerweile drei Kindern sieht mein Alltag heute anders aus. Dass Arbeit und Familie besser zusammenpassen, verdanke ich vor allem meinem Team.

Projekte, die bleiben

Zwei Projekte sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Das eine: die Sanierung eines historischen Anwesens im Jagdtal unter Denkmalschutz. Der Deckenputz brachte es dort auf bis zu 18 Zentimeter Stärke – dick genug, um zu halten, leicht genug, um nicht herunterzufallen –, dazu handgezogener Stuck mit bis zu 70 Zentimetern Profilbreite. Das andere: der Kirchturm in Mosbach, dessen Metalldeckung in Schiefer-Schindel-Optik wir mit einem akkubetriebenen Airless-Gerät beschichtet haben, hoch oben, mit Blick über die Dächer. Genauso stolz macht mich aber auch die kleine Baustelle, bei der wir mit der richtigen Materialwahl eine dauerhaft feuchte Wand endlich trockenlegen und dem Schimmel keine Chance mehr lassen. Das ist am Ende genauso viel Erfahrung wert wie jedes Denkmalschutzprojekt.

Zuhause in Höchberg

In Würzburg geboren und in Höchberg aufgewachsen. Hier habe ich meine Frau kennengelernt, und mit unseren drei Kindern wohnen wir bis heute hier. Ehrenamtlich bin ich in der UWG-Fraktion Höchberg aktiv. Und wenn es um Bodenbeläge oder Innentüren geht, arbeite ich seit Jahren mit Demis Streitmatter von Main Parkett zusammen – eine Partnerschaft, auf die ich mich blind verlassen kann.

Meine Devise

Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen. Und manches ist eben, wie es ist – daran lässt sich nicht rütteln. Diese beiden Sätze begleiten mich seit Jahren, und ich glaube, genau deshalb sagen mir Kunden am häufigsten: verlässlich, fachlich fit, immer ansprechbar. Wenn ich mal nicht auf der Baustelle stehe, bin ich am liebsten mit meiner Familie unterwegs, im Garten oder beim Sport.

Ich freue mich auf Sie!
Ihr, René Hennenberg